„I try to operate on that emotional, visceral level – just put a mark down and respond“


Working on a magazine and simultaneously curating a show in NYC, artist Madeleine Dietrich has had some busy weeks. An interview about intimacy, events production and the future of art shows.

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Stärkung oder Zensur – was ist dran an der Reform des Urheberrechts?


Nach der Datenschutzgrundverordnung liegt schon der nächste Entwurf eines anderen Gesetztes auf dem Schreibtisch im EU-Parlament: Es geht um die Reform des Urheberrechtes. Viele Kritiker warnen gar vor einer Zensur des Internets. Rechteinhaber*innen sollen durch dieses Gesetzt gestärkt werden, doch droht dadurch auch unser Internet unfreier zu werden?

Ein Gastbeitrag von Ann Christin Hamdorf

Sicherlich ist es wichtig Urheber*innen zu schützen, warum aber hat dieses Thema in meinen Augen keinen größeren Platz in unseren Medien und warum ist es so schwer vernünftige Informationen zu finden? Und was bedeutet das Ganze überhaupt für die Kreativ- und Kunstwirtschaft?

Das erste Mal von einer Abstimmung zu Artikel 13 und 15 hörte ich, als sich Deutschland eher für das Runde und das Eckige interessierte und sich im Fussballfieber befand. Zuerst klang der Entwurf zur Reform des Urheberrechtes gar nicht mal schlecht. Datenschutz ist eine gute Sache, und der Schutz des Urheberrechts sowieso. Urheber*innen besser zu schützen ist ganz sicher nicht falsch.

Dann aber fielen Begriffe wie “Uploadfilter” und “Zensur” im Zusammenhang mit der ganzen Sache, und mit Artikel 11 wurde darüber nachgedacht eine “Linksteuer” im Internet einzuführen. Trotzdem redeten immer noch nicht viele Leute darüber, als es im Juni 2018 in die erste Abstimmung vor dem Europäischen Parlament ging. Die Entwürfe wurden dort noch abgelehnt.

Für die Freiheit des Internets könnte einiges auf dem Spiel stehen, wenn es zur neuen Reform kommt. (Foto: pixabay.com)

Gut, dachte ich, denn eine Zensur des Internets kann nun wirklich nicht gewollt sein, oder? Freie Meinungsäußerung, sei es in Bild oder Wort, ist eine wichtige Sache und ein fester Bestandteil unseres Grundgesetzes, sofern sie nicht gegen Menschenrechte, Gesetze oder gute Sitten verstößt. Nun aber wurden (panische) Stimmen in den sozialen Medien laut. Sogar auf Seiten wie Tumblr, die oft ziemlich “US-lastig” sind, wurde vereinzelt darüber gesprochen und die wildesten Theorien mit halbgaren Informationen verbreitet.

“Uploadfilter” sollen dafür sorgen, dass “bedenkliche” oder “gegen Urheberrecht verstoßende” Inhalte gar nicht erst hochgeladen werden können. Das klingt nicht schlecht, aber wenn diese Filter auf programmierten Algorithmen basieren, ist zu befürchten, dass auch Inhalte vom Upload ausgeschlossen werden, die nicht gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen.

“Uploadfilter” entschieden bald was legaler oder illegaler Content im Netzt ist. Blindes Vertrauen in einen Algorithmus? (Foto: pixabay.com)

Klar ist jedoch, dass aktuell bereits Inhalte z.B. auf Tumblr nicht mehr angezeigt werden, wenn die dortige Software sie als “bedenklich” einstuft. Dies betrifft auch Fotos von z.B. Statuen in Parks, oder schlichtweg Kunst, die nicht gegen Urheberrecht verstößt, weil der/die Original-Künstler*in dies hochlädt. Man kann zwar manuell eine Prüfung beantragen, damit der Inhalt doch hochgeladen und als “nicht gefährdend” eingestuft wird. Doch bevor diese Änderung der Einstufung erfolgt ist, kann der/die Poster*in den betreffenden Beitrag nur auf dem eigenen Blog sehen.

Für mich als Autorin für Fan-Content – also Geschichten zu bereits existierenden Serien oder Büchern – ist es derzeit schwierig zu bewerten, ob und inwiefern man als europäische*r Autor*in oder Künstler*in noch in diesem Bereich tätig sein darf und kann. Wir Autor*innen von Fan-Content nutzen für unsere Geschichten Charaktere und Settings für die jemand anders das Copyright besitzt. Die meisten von uns schreiben unentgeltlich auf Plattformen, die explizit darauf hinweisen, dass es sich um ein Archiv für Fan-Content handelt. Die Geschichten und Bilder fallen dann unter unser Copyright, aber die Basis des Ganzen gehört uns streng genommen nicht.

Klar ist zu dem jetzigen Zeitpunkt nur, dass es schwierig ist, wirklich Informationen zu erhalten, die nicht reißerische Aussagen wie “das ist das Ende des freien Internets” beinhalten.

Im September 2018 fand dann die zweite Abstimmung über die Reform im EU-Parlament satt und wurde angenommen. Erst danach habe ich das erste Mal in anderen Medien Informationen darüber gefunden. Nämlich, als YouTube äußerte sich gezwungen zu sehen, europäische Kanäle zu blockieren, sollte der nun existierende Entwurf so bestehen bleiben. Aktuell wäre nämlich die Plattform für Urheberrechtsverletzungen z.B. in Form von Hintergrundmusik o.ä. haftbar und das will man dort natürlich nicht.

Nach letztem Stand wäre es sogar verboten, das Bild eines*r Freunde*in auf Facebook zu teilen, da dies wiederum gegen das Urheberrecht des*r ursprünglichen Posters*in verstößt. Das geht dann vielleicht doch etwas zu weit.

Vielleicht müssen sich Nutzer*innen bald auf ein kleineres Internet einstellen. Inhalt könnte verschwinden, kostenpflichtig werden oder gesperrt. (Foto: pixabay.com)

Vor Weihnachten 2018 wollte man sich nun noch einmal zusammensetzen, um die Entwürfe zu diskutieren und anzupassen. Die letzte Abstimmung wird im Januar 2019 stattfinden. Was nun genau passiert, und was das für das Urheberrecht, “Uploadfilter” sowie möglicherweise kostenpflichtige Links bedeuten wird, ist immer noch unklar.

Die erwähnte “Linksteuer” könnte uns alle betreffen, sollte sie im endgültigen Entwurf enthalten sein. Hierzu hörte ich zuerst vor allem panische Stimmen, die davon sprachen, dass es dann nicht mehr möglich sei, Artikel von Zeitungen o.ä. “for free” online zu lesen. Dies ist so jedoch nicht ganz richtig. Die “Linksteuer” soll vor allem kleinere Verlage, Autoren*innen und Künstler*innen schützen, wenn deren Artikel oder Arbeiten von anderen Anbietern genutzt werden— wie z.B. von Seiten wie Tumblr, Facebook oder Google. Es soll dadurch auch verhindert werden, dass Inhalte von Urhebern*innen ohne deren Zustimmung verbreitet und genutzt werden, und bei Nutzung eine Bezahlung an diese erfolgt. Das klingt so weit eigentlich auch gar nicht so schlecht, es bleibt allerdings abzuwarten, wie dies dann in der Praxis aussähe.

Trotzdem ist erneut eine Welle der Unsicherheit im Internet unterwegs, und viele befürchten das Schlimmste: nämlich, dass aufgrund von “Uploadfiltern” auch unbedenkliche Inhalte nicht mehr hochgeladen werden können, dass YouTube europäische Kanäle komplett blockiert und dass Künstler*innen und Autoren*innen ihre Arbeiten nicht mehr hochladen können. Inzwischen heisst es zwar, man wolle sicherstellen, dass nicht nur Programme die Inhalte filtern, aber wie das dann tatsächlich aussehen soll, ist unklar.

Was Anfangs der Fussball war ist jetzt der Brexit. Und so wird auch die letzte Abstimmung zur Reform Ende Januar 2019 wieder von etwas vermeintlich “Größerem” überschattet. Darüber wird dann medial wohl auch ausgiebig gesprochen, debattiert und diskutiert. Eine mögliche Zensur und Einschränkung in kreativen Prozessen ist in den Augen der Medien wohl keine größere Berichterstattung wert, sondern wird einmal mehr nur am Rande erwähnt.

Und so bleiben unzählige User*innen, Künstler*innen und Autor*innen zurück, die unentwegt online Petitionen unterzeichnen, um eventuell doch noch irgendwie auf die letzte Entscheidung einwirken zu können. Eine Petition aus  September 2018 wurde übrigens ignoriert.

Die angesprochenen Änderungen um Urhebergesetz und im EU-Leistungsschutzgesetz kann zum Guten genutzt werden. Dennoch birgt gerade das Thema “Linksteuer” besonders Gefahren für kleinere Webseiten und Blogger*innen. Das Internet könnte dadurch kleiner und unfreier werden.

Es bleibt abzuwarten was passiert, und was das am Ende überhaupt alles bedeutet. Vielleicht ist es auch mal wieder viel Wirbel um nichts, aber eine gewisse Unsicherheit bleibt.

Den Link zur Petition gegen Artikel 13 findest Du hier: 
https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

Auf den Spuren der Wahrnehmung – „SPOOR“: Ausstellung der Pilotenkueche in Leipzig

Wer Leipzig kennt, ist nicht mehr zwangsläufig überrascht vom alten Industriecharme und dem Leerstand in der Stadt. Vielmehr hegt die Angst vor der Gentrifizierung. Und während sich so langsam Supermarkt an Supermarkt reiht und Freiräume an Konzerne verloren gehen, finden sich hin und wieder doch noch positive Beispiele und kreative Ideen für die Nutzung von Leerstand.

Gastbeitrag von Julia Gollan

Ein herausragendes Beispiel sind die alten Dietzold Werke in Leipzig Lindenau. Hier haben Ateliers unter anderem das Internationale Kunstprogramm “Pilotenkueche” Einzug gefunden. Das Programm bietet internationalen Künstler*innen die Chance sich drei Monate lang kreativ auszutoben und ihre Fortschritte in insgesamt vier Ausstellungen zu präsentieren.

Nachdem ich mir bei der dritten Ausstellung des Programms “Speech Bubble in der alten Handelsschule in Leipzig bereits einen kleinen Eindruck verschaffen konnte, habe ich mich umso mehr auf die finale Ausstellung “SPOOR” gefreut.

Nicht nur, weil mich “Speech Bubble” sehr neugierig gemacht hat, sondern auch, weil ich auf die Räumlichkeiten und die Atmosphäre des alten Werks gespannt war. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

David Benarroch, Installationen / Foto: Julia Gollan

“SPOOR” auf den Spuren der Wahrnehmung

An einem düsteren Samstag Nachmittag mache ich mich also auf den Weg zur Ausstellung “SPOOR”, kaum ein Licht kündigt die Ausstellung an, erst als mich auf den alten, noch nicht sanierten Eingangsbereich zubewege leuchtet mir ein Bewegungsmelder den Weg in den zweiten Stock, die tiefen Stiegen hinauf.

Ein Haufen Laub, alte, von der Decke hängende Tischbeine und eine Videoinstallation empfangen mich.

Tamaki Kawaguchis Installation “Auwald” ist angelehnt an die Märchen der Gebrüder Grimm und spiegelt die Suche nach einer Verbindung zwischen deutschen und osteuropäischen Wäldern wieder. Die Installation steht für mich sinnbildlich für die Intention der gesamten Ausstellung.

Tamaki Kawaguchis, Auwald (2018) / Foto: Julia Gollan

Die Intention

“SPOOR” ist ein niederländisches Wort und steht für die Spur oder den Weg.

Ziel der einzelnen Künstler*innen war es der eigenen Wahrnehmung zu folgen, sich also auf ihrer Spur zu bewegen, so beschreibt es Kuratorin Viviane Tabach. Neben den künstlerischen Aspekten geht es dabei auch um den innerlichen Prozess, den die Künstler*innen während ihres dreimonatigen Aufenthalts durchleben.

Der Umgang mit unterschiedlichsten Materialien und Objekten des Alltags spielen dabei eine große Rolle, denn sie begegneten den Künstler*innen auf ihrem Weg.

Die Betrachter*innen werden durch sieben Kapitel geführt: “Collapse and Entropy”; “The Body as an Architectural Structure”; “Ambivalence”; “Time and its Graphical Form”; “Lightness”; “Particular Collection” und “The Invention of the Landscape”. Die Werke sind sowohl anhand ihrer Ähnlichkeit als ihren Kontrast arrangiert und sollen dabei einen Zustand der Symbiose ergeben.

Mein Weg durch die Ausstellung

Im Hinterkopf begleitet durch die sieben genannten Kapitel, lasse ich mich von meiner eigenen Wahrnehmung führen und nehme mir viel Zeit Details zu betrachten.

Dabei sticht mir immer wieder das besondere Arrangement von Materialien und Formen ins Auge.

David Benarroch begrüßt die Betrachter*innen mit “Welcome”, einer Fußmatte – aus dem Alltag gegriffen. Er arrangiert Objekte wirr und kreiert aus zusammenhanglosen Gegenständen Neues. In “Milk” platziert er auf einer Platte aus Metall, gestützt auf einem Pfahl, Zuckerwürfel oder schafft ein mit “Midnight Bar” ein einzigartiges Wandobjekt, in dem er Hosenträger, von einer Zigarette gestützt, über einen Holzbogen spannt.

David Benarroch, Midnight Bar (2018) / Foto: Julia Gollan

Neben Objekten und Installationen finden sich auch Fotografien und Malereien an den Wänden wieder. Auch hier spielt das Arrangement eine große Rolle. Jan Yongdeok Lim verarbeitet in seinem Gemälde “Barkeeper” Eindrücke aus Literatur, Film und Musik und kreiert aus sechs einzelnen Leinwänden ein farbintensives Gesamtwerk.

Jan Yongdeok Lim, Barkeeper (2018) / Foto: Julia Gollan

Außerdem spielt die Zeit, als ein Element der menschlichen Wahrnehmung, eine Rolle und wird im Kapitel “Time and its Graphical Form” verarbeitet. Heraus sticht dabei Georg Liseks Video “Entrance”. Während der Titel mehrere Räume impliziert, sieht der Betrachter stattdessen einen weißen futuristischen Säulengang in Endlosschleife. Charmant abgespielt auf einem alten Röhrenfernseher – Vergangenheit verbindet sich hier mit Zukunftsvisionen.

Georg Lisek, Entrance / Foto: Julia Gollan

“High – Light“

Zeit vergeht auch, während ich durch die Ausstellung streife. Ein zweiter oder dritter Besuch hätte mir sicherlich noch viele neue Details eröffnet und so bewege ich mich schon etwas “übereindruckt” zum letzten Kapitel “Lightness”. Eine schwarze Plane schafft innerhalb des Raums eine weitere in sich abgegrenzte Fläche mit einem Zugang zur “Außenwelt” durch das geöffnete Fenster.

Zögerlich trete ich durch den Schlitz in der Plane und wider Erwarten geht ein Licht auf. Ein integrierter Bewegungsmelder eröffnet mir mein ganz persönliches Highlight. Finn Curry gelingt es Objekte der Vergänglichkeit unsterblich werden zu lassen. Er arrangiert einfache Funde aus der Natur in Plastikgefäßen – ein leerer Tomatenstiel, Baumsaat, Samen und vieles mehr. Tritt man in den Raum werden die einzelnen Objekte beleuchtet. Sie erscheinen dadurch als wertvolle Naturfunde. Man schreibt ihnen ganz plötzlich Bedeutung zu.

Die letzte Spur

Beim Verlassen der Ausstellung verschmelzen alle Eindrücke. “SPOOR” hat viel Input geliefert und vor allem eines gezeigt: Den persönlichen und kreativen Prozess der Künstler*innen während ihrer Zeit innerhalb des dreimonatigen Programms.

Abschließend sperre ich mein Fahrrad an einem Überbleibsel einer alten Mauer vor dem Gebäude ab. Eine alte D-Mark fällt mir aus meiner Manteltasche. Ich nehme nur das Klimpern war, verliere aber aufgrund der Dunkelheit ihre Spur. Das Licht des Bewegungsmelders geht wieder an und da ist sie – die alte Münze. Ein Relikt der Vergangenheit auf alten Boden, der eine neue, optimale Nutzung erfahren hat.

“Man muss die Grenzen erst einmal aufzeigen, um sie durchbrechen zu können.”


Mit der Anfang Oktober 2018 eröffneten Ausstellung “Abnormale Kunst” tritt Nori Blume nicht nur als Künstlerin auf, sondern agiert gleichzeitig auch als Kuratorin von 20 teilnehmenden Leipziger und Dresdner Künstler*innen. Ein Gespräch über ihre Kunst, die Auseinandersetzung mit Queer Art, dem Anderssein und dem damit einhergehenden Gefühl des Verlorenseins.

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“An den Tanz sowie an die Kunst muss man mit Selbstreflexion herangehen”


Die gebürtige Dresdnerin Julia Sophie Kunde bereitet derzeit ihre Diplomarbeit im Studiengang Graphik an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) vor. Seit April ist sie zusammen mit elf weiteren Künstler*innen Teil des Ateliers Phyllis Johnson in der Spinnerei in Leipzig. Dort hat sie sich mittlerweile einen Proberaum zum Tanzen eingerichtet.

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Unsere Sonne, ein gigantischer Glutofen: nichts besonderes? Das DHMD klärt auf!


“SHINE ON ME, WIR UND DIE SONNE” lautet der Titel der neuen Sonderausstellung im Deutschen Hygiene Museum in Dresden. Mit „Shine on me and Burn me“ legte ich mir im Sommer 2017 am Strand von Athen ein ähnlich klingendes Credo auf – in Sternenformation und vollkommen ungeschützt.

Von Raiko Sánchez

Was folgte war der Sonnenbrand meines Lebens. Bereits ein Jahr später hatte auch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung mit den Folgen eines zu heißen und trockenen Sommers zu kämpfen. Doch selbst wenn die Sonne sich dieses Jahr von ihrer kraftvollsten Seite präsentiert hat, ist der Anlass zur Ausstellung ein ganz anderer.

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