Tausendmal kopiert, doch nie erreicht: Sibylle und Brigitte machten es vor und schrieben Geschichte.

"Sibylle" - nie gehört? So ging es mir jedenfalls, als ich zum ersten Mal die Plakate und Flyer für die neue Ausstellung im Kunstgewerbemuseum gesehen habe. Und deswegen war ich auch nicht gleich angefixt. Ein Ausflug nach Pillnitz mit einer Freundin brachte mich dann aber überraschend in ein Modefotografie-Paradies und zu einem unverhofften Meet & Greet mit dem Türsteher des Berghains.

“Museum of Untold Stories” – hier erzählen Mitarbeiter*innen der SKD ihre Geschichten mit der Kunst

In einen Trödelladen gehen, ein Buch kaufen, den Namen des vorherigen Inhabers finden und ihn dann googeln. Klingt nach einer Art Detektivarbeit, aber macht das einer von euch? Wenn man daraufhin die traurige Lebensgeschichte des ehemaligen Besitzers in der Sächsischen Biographie findet, entsteht doch irgendwie eine gewisse Bindung zwischen neuem und alten Besitzer des Buches.

“The Playground Project” eine Spielplatzausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn

Das Phänomen Spielplatz. Bereits in meinem letzten Artikel habe ich mich ausführlich diesem Nischenthema gewidmet. Um so mehr freut es mich nun, dass das Thema Spielplatz Einzug in ein Museum hält. Die von Gabriele Burkhalter kuratierte Ausstellung „The Playground Project“ erzählt seit 13. Juli im Indoor-Bereich eine kompakte und globale Geschichte des Spielplatzes. Im von Susanne Kleine kuratierten Outdoor-Bereich wiederum treffe ich auf eine 35 m lange Edelstahlrutsche, hochwertige Tischtennisplatten, und die aktuelle Flüchtlingsproblematik ist ebenfalls "bespielbar".

Verblichene Gesellschaft. Ein Rückblick auf das 8. f/stop Festival für Fotografie 

Letzten Sonntag endete die 8. Ausgabe des f/stop Festivals in Leipzig. Der Titel „Zerrissene Gesellschaft“ lockte nicht nur die üblichen Gestalten der Kunst- und Fotografieszene, denn beim Besuch stießen die auch auf Verschwörungstheoretiker*innen und politisch Interessierte. Welchem Anspruch wurde das Festival gerecht?

GROSSE ERWARTUNGEN. Gerrit Frohne-Brinkmann: WE HAVE A T-REX

Eigentlich sind die Paläobotanikerin Dr. Ellie Sattler und der Paläontologe Dr. Alan Grant schon am Rande ihres Fassungsvermögens. Gerade sahen sie das erste Mal in ihrem Leben leibhaftige Dinosaurier, doch als John Hammond, der Geldgeber und Erbauer des Jurassic Park aus Steven Spielbergs gleichnamigen Film von 1993, ihnen beiläufig mitteilt, dass der T-Rex im Park mit einer Laufgeschwindigkeit von 32 Meilen pro Stunde gestoppt wurde, wollen sie ihm nicht glauben. Nach seiner amüsierten Beteuerung, „We have a T-Rex.“, ist die Ohnmacht für die beiden Wissenschaftler nahe. Das ikonische musikalische Leitmotiv des Films erklingt und Hammond begrüßt die Protagonisten und das Kinopublikum mit den Worten: „Welcome to Jurassic Park.“

Kühl und unnahbar? Nein, ein Raum voller spannender Assoziationen und Geschichten!

Marit Wolters entführt mich in ihrer Ausstellung "LEVELING IT UP" im EX14 am Albertplatz in einen Raum voll spannender und assoziativer Arbeiten, die teilweise zu reinen Formen und Strukturen verschwimmen, mir aber so ganz eigene Geschichten erzählen.

SHAMPOO & SCHABLONE

Julia Boswank und Maria Schwerdtner zeigen eine Kollaboration aus Installation, Material, Objekt und Audio- und Videoarbeiten im EX14 am Albertplatz in Dresden.

Internationales Festival für Fotografie in Leipzig: f/stop fragt nach den Möglichkeiten berichtender Fotografie in der heutigen Welt

Vom 25. Juni bis 3. Juli 2016 findet unter dem Titel the end of the world as we know it, ist der Beginn einer Welt, die wir nicht kennen die 7. Ausgabe des Festivals für Fotografie f/stop in Leipzig statt.

The pursuit of a quest (of happiness)

24/7 glücklich sein und dabei den feinen Unterschied zwischen „fröhlich sein“ und der „global quest of happiness“ beachten: Eine oft diskutierte Lebensaufgabe. Aus gegebenen Anlass eine kleine Gedankenrunde zum Glück (in der Fotografie).