JOHANNES SPECKS

Johannes Specks lives and works in Cologne, Germany

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CV

 

geboren am 1991 in Aachen
Mai 2018 Dialogfelder Residenz, Klub Solitaer e.V.
Seit 2017 Meisterschüler von Prof. Martin Honert
07 – 10/2017 Stipendium für Kulinarik, Libken e.V. und Kulturstiftung des Bundes
2017 Diplom Bildende Kunst, Hochschule für Bildende Künste Dresden
2014 – 2017 Fachklasse für dreidimensionales Gestalten Prof. Martin Honert, HfBK Dresden
2012 – 2014 Fachklasse für Bildhauerei Prof. Carl Emanuel Wolff, HfBK Dresden
2012 Hospitanz Bühnenbild, Thalia Theater Hamburg
2011 Stipendium Fotografie, FAdBK Essen

EXHIBITIONS/PROJECTS

 

Einzelausstellungen:
2017 ACQUA FRIZZANTE, VASiSTAS, Dresden | 2016 silly season, cucumber time, Berlin | Yatzy, Dresden | 2015 Fisch Mit Nudeln, Dresden

Gruppenausstellungen:
2018 TALKING MODERN, GEH8, Dresden | Grenzwert/ Ränder der Umgebung part 3, Galerie Ursula Walter, Dresden | SPÀƧ, STUDIO LOES, Berlin | 2017 Könnte Kirsche oder Litschi sein, C. Rockefeller Center for the contemporary Arts, Dresden | Diplomausstellung HfBK, Hochschule für Bildende Künste Dresden | 2016 RELAX, Dresden | Keramik Werkstatt im Sonderzelt, Dresden | schön spröde, Dresden | Geheimrezept, Dresden | Kunstlotterie des Freundeskeis d. HfBK, Dresden | Jahresausstellung HfBK, Dresden | 2015 Georg Donike und Johannes Specks stellen aus, Köln | EXHAUSTED BALANCE, Dresden | Kunstlotterie des Freundeskeis d. HfBK, Dresden | Abzocken ohne anzuecken, Dresden


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Diverses Holz, Keramik, Alu, Gold, etc., Rauminstallation, 2017. Ausstellungsansicht: Diplomausstellung, Pentagon Ost, HfBK Dresden. … Klingt, als sei Johannes viel unterwegs. Da erscheint es ziemlich praktisch, praktische Kunst zu produzieren. Kunst, die zu ihren Eigenschaften als Kunstobjekt auch nützlich ist. Johannes fragt in seinen Arbeiten nach der Brauchbarkeit dieser Objekte. Warum sollte Kunst keine weitere Funktion haben als Kunst zu sein? Ein Kunstobjekt, dem der Kontext geraubt wird, ist doch eh keine Kunst mehr, oder? Und wenn doch, was nützt es dann, dieses traurige kontextberaubte Häufchen Kunstelend. Es gibt Objekte, die müssen lange Zeit unbeachtet herumliegen, bevor sie zur Kunst werden. Das ist eine Frage der Reihenfolge. Da greift Johannes ein. In seinem Œuvre lässt er kaum Kunstelend zu. Verlässt eine seiner Arbeiten den Ausstellungsraum, assimiliert sie relativ unauffällig in die Welt der Nicht-Kunst, in Alltag. Genauso ist es mit seinen Installationen. Sind sie erstmal wieder in ihre einzelnen Elemente zerlegt, tarnen sich diese als zum Teil unscheinbare, wenn auch präzise und formschön von Johannes gebaute, gegossene oder zumindest sorgfältigst bearbeitete Dinge. Dinge, mit denen es sich lohnt umzuziehen, weil sie funktionell und brauchbar sind. Text: Marie Donike
ACQUA FRIZZANTE, Rauminstallation mit Video und Sound, feat. VASiSTAS, 2017. Ausstellungsansicht: ACQUA FRIZZANTE, VASiSTAS, Dresden. … Der Wind stand günstig für die Pommesbude an der Ecke, an diesem magischen Abend. Ein alter Küchenwecker wird aufgedreht, zehn Minuten. Es beginnt, los geht’s: Aus dem Innersten ihres mechanischen Furnierkorpus gibt die Heimorgel nun ein Liedchen preis, weichgeschliffene Kästen besiedeln die Bühne mit ihrer hölzernen Präsenz, es wird ein Mensch zersägt. Spannung liegt in der Luft, prickelnde Nervosität, diffuses Licht betont Gefühle. Es war zu schön um wahr zu sein. Johannes Specks inszeniert ein Reenactment. Mit seiner multimedialen Installation im VASiSTAS hält er jenen vergangenen Moment fest. Er gewährt uns einen flüchtigen Blick in seine Trickkiste, um die Zeit mit einer Plastikgabel tot zu stechen. Text: Marie Donike
Kaktus im Büro, Mixed Media, Rauminstallation, 2018. Ausstellungsansicht: SPÀƧ, STUDIO LOES, Berlin. … Für Johannes hat die Vierundzwanzig die Funktion eines roten Fadens. Sie ist praktisch eine rote Vierundzwanzig, die ihn begleitet. Manchmal ist sie präsenter als sonst, manchmal wird nicht auf sie geachtet, sie wird vergessen, aber sie kehrt immer und manchmal sehr häufig wieder. Die Vierundzwanzig ist zu einer Orientierung geworden, die manchmal wichtiger, manchmal unwichtiger wird. Die Vierundzwanzig ist für ihn eine Theorie 3 mal 2.6 Es ist nicht mehr nur eine stupide Zahl. Nein, sie ist zur Theorie geworden. Die Theorie speist sich aus Folgender Gleichung: 3×2=6×2=12×2=24 7. Die Vierundzwanzig hilft als Zahlensystem, sie schafft etwas Ordnung in die Unordnung der Ansammlungen, die zusammengetragen werden um, im besten Falle, etwas daraus zu schaffen. Diese Zahl wird in ihren Möglichkeiten ausgeschöpft. Text: Marie Donike