JÜRGEN BARTENSCHLAGER

lives and works in Trunkelsberg, Germany

WEBSITE


CV

Born 1959
1993
Studied Photography at Adolf Lazi Akademy Stuttgart/Esslingen


EXHIBITIONS/PROJECTS

2014 Cycle „Streifenbilder“ made with realistic landscape fotos | Report about „Streifenbilder“ in FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) | Cycle „LPs“ (Records) | Exhibition at Schloss Lautrach | 65. Exhibition city Kempten | Artaward of city Kempten | Exhibition in Berlin / Friedrichshain at Montoya | Exhibition BBK in Kempten | Exhibition Augsburg | 2015 Exhibition in Senden | Report in CARUS artmagazin | Exhibition in Gallery Neuendorf Memmingen | 2016 Exhibition in Augsburg Glaspalast | Exhibition in Berlin Gallery InArteWerkkunst | Exhibition ART Stuttgart


sunbeam_001_screen
Sunbeam. Reflection of sunbeams on water. This shows us the colors of life, the changes in life and the new building of living space.
fluechtig_werk_327_d_200cm_133cm_rahmen_screen
Flüchtig. Mit dem Thema „Flüchtig“ stelle ich die Lebenssituationen dar. Geboren aus dem Sonnenlicht und dem lebensspendenden Wasser tanzen die strahlenden Spuren die Lebenswege des Menschen nach. Teils explosionsartig, wie bei der Geburt, teils verschlungen und innehaltend oder auch fluchtartig wie bei so manchen Flüchtlingsströmen, ziehen sich diese Lebensspuren“ über das Bild. Die Zufälligkeit durch die Fließgeschwindigkeit des Wassers und des Winkels der Sonneneinstrahlung lässt das Bild eine einzigartige Darstellung des Lebens zeichnen wie jeder Mensch ein einzigartiges Geschöpf ist.
 Mit der Fotografie der Platten (LPs) entsteht eine visuelle Medienreflexion auf verschiedenen Ebenen. Ausgangspunkt für mich ist die Schallplatte – ein Medium, das Musik übermittelt. Dieses wiederum übersetze ich mittels der Digitalfotografie in den Kommunikationsträger Bild. Durch den fotografischen Digitalisierungsprozess wird die Schallplatte bis zur Unkenntlichkeit verfremdet, die Monumentalisierung schließlich verwandelt das Motiv vollends in eine abstrakte Bildkomposition. Erst über den Titel wird das Medium Schallplatte wieder erkennbar. Gleich- zeitig liegt die Faszination der Abbildung in den Unebenheiten der Rillen, die ich zuvor digital manipuliert habe. Sie verdeutlichen Zeitlichkeit: Der Staub und die Nadel des Schallplattenspielers scheinen ebenso präsent, wie der unreine Klang einer oft abgespielten Schallplatte – die Musiktitel sind auf unterschiedlichen sinnlichen Ebenen erfahrbar. Darüber hinaus eröffnet die durch verschiedene Arbeitsschritte erreichte Abstraktion weitere Interpretationsebenen, die sich vom Thema der Medienreflexion lösen: Spiele von Licht und Schatten erlauben Assoziationen – Natur, Personen, Gesellschaft; die Rillen der Schallplatte setzen sich unregelmäßig fort, sind gebogen, bilden einen Horizont, Abgrenzungen und nehmen so Bezug auf den Titel gebenden Song der Fotografie.
Mit der Fotografie der Platten (LPs) entsteht eine visuelle Medienreflexion auf verschiedenen Ebenen.
Ausgangspunkt für mich ist die Schallplatte – ein Medium, das Musik übermittelt. Dieses wiederum übersetze ich mittels der Digitalfotografie in den Kommunikationsträger Bild.
Durch den fotografischen Digitalisierungsprozess wird die Schallplatte bis zur Unkenntlichkeit
verfremdet, die Monumentalisierung schließlich verwandelt das Motiv vollends in eine abstrakte
Bildkomposition. Erst über den Titel wird das Medium Schallplatte wieder erkennbar. Gleich-
zeitig liegt die Faszination der Abbildung in den Unebenheiten der Rillen, die ich zuvor digital
manipuliert habe. Sie verdeutlichen Zeitlichkeit: Der Staub und die Nadel des Schallplattenspielers scheinen ebenso präsent, wie der unreine Klang einer oft abgespielten Schallplatte – die Musiktitel
sind auf unterschiedlichen sinnlichen Ebenen erfahrbar.
Darüber hinaus eröffnet die durch verschiedene Arbeitsschritte erreichte Abstraktion weitere
Interpretationsebenen, die sich vom Thema der Medienreflexion lösen: Spiele von Licht und Schatten erlauben Assoziationen – Natur, Personen, Gesellschaft; die Rillen der Schallplatte setzen sich unregelmäßig fort, sind gebogen, bilden einen Horizont, Abgrenzungen und nehmen so Bezug auf den Titel gebenden Song der Fotografie.