Mari Lena Rapprich

MARI LENA RAPPRICH

Mari Lena Rapprich lives and works in Bremen & Mülheim an der Ruhr, Germany

WEBSITE

CV

 

geboren 1990 in Bremen
Studium Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Künste Bremen, in der Klasse für Zeichnung bei Paco Knöller, Malte Spohr, German Stegmeier und Katrin von Maltzahn, Diplom 2017. Meisterschülerin bei Stephan Baumkötter, 2018

 

EXHIBITIONS/PROJECTS

 

Exhibitions (selection)

2018 Fast, Cheap and Easy, Gruppenausstellung, CEPA Gallery, Buffalo | MESH – Meisterschüler Ausstellung, Gruppenausstellung, Museum Weserburg, Bremen | Rice And Fall Of A Legend, Gruppenausstellung, in einem Projektraum, Wien | it‘s just a new way of thinking, Gruppenausstellung, NWWK, Worpswede | 2017 SeeDjerba, Lichtkunstfestival, Djerba/Tunesien | GB Open – All Together Now, Gruppenausstellung, Güterbahnhof, Bremen | Grey Area, Gruppenausstellung, Dechanartstraße, Bremen | Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken,
verstehst du?, Gruppenausstellung, L.O.T.T.E., Stuttgart

Projects (selection)

2019 HANJI – Papier / Arbeitsaufenthalt + Artist in Residence, in Zusammenarbeit mit Myong-Hee Ki + Elise Müller, Seoul/Koreoa | SHINY TOYS – Festival für audio-visuelle Experimentalkultur / Kuratorin, Mülheim an der Ruhr | Seit 2018
Dialogic Research / Artist in Residence, in Zusammenarbeit mit Sara Förster & Astrid Hesse, Hammamet/Tunesien | 2015 – 2017 Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? / Initiatorin & Kuratorin des wandernden Ausstellungsprojektes, in Zusammenarbeit mit Sandra Hampe & Nora Olearius, verschiedene Orte

STATEMENT

 

“…Wir sehen bei Mari Lena Rapprich einen Versuch der Neustrukturierung, mehr als ein Versuch, es ist in der von ihr gelebten Vorgehensweise eine fast pathologische Tat, Gedanken, Worten, Strukturen in Formen zu pressen. Klein, komprimiert, innerweltlich, sorgenvoll, fast verzweifelt durchbrechen die kleinen Strukturen in ihrer Masse die vorgegebenen, von außen gesetzten Grenzen. Die Handschrift, das Manuelle, als Ausdruck
des Organischen, dessen, was erst in der Draufsicht, als Masse, etwas ablesbares, interpretierbares ergibt, als Bildnis für ein allumgreifendes “Zuviel”. Jeder einzelne Strich für sich alleine stehend, verbunden nur über den verantwortlichen Geist. Schreiben ohne Worte. Jeder Strich eine chiffrierte Aussage für sich. Jeder Strich tausend Worte.

Ich betrachte Mari Lena Rapprich’s Bilder wie einen prosaischen Roman. Erst kaum zu verstehen, doch wenn ich den Blick nach dem betrachten abwende, ist es, als hätte ich den Deckel eines Buches zugeschlagen. Einzelne Worte sind es nicht, die ein Buch gross machen, es ist der Versuch, sich selbst zu erklären, nicht in Logik oder großen dramaturgischen, dem Leser schmeichelnden dramaturgischen Linien. Groß macht ein Werk der Sound, der in uns nachklingt, das Hintergrundrauschen des Lebens der Künstlerin und ihr Versuch, das Aussen zu ordnen und sich selbst kommunizierbar zu machen.”
(Auszug aus einem Text von Sönke Busch)


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“Ohne Titel” (Nr. 1, 3 & 2, von links nach rechts), Graphite auf Papier, 200 x 150 cm, 2018
Mari Lena Rapprich
“Ohne Titel” (Nr. 2 & 4, von links nach rechts), Graphite auf Papier, 200 x 150 cm, 2018
“Ohne Titel” (Detail Nr. 2), Graphite auf Papier, 200 x 150 cm, 2018