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#9/10 „Wir sagen auf Wiedersehen“

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist! Ja, du hast richtig gelesen! Nach 8 tollen Folgen machen wir den Deckel zu und beenden die erste uns einzige Staffel VASiSTAS TV mit unserer interaktiven letzten Folge. Mit unendlichen Variationen ist diese Episode eigentlich viel mehr als eine klassische Doppelfolge. Aber sei es drum, irgendwie muss man dem Ding ja einen Namen geben…

TIME TO SAY GOODBYE – Es ist vorbei, ein für alle Mal!

Wir blicken auf acht tolle Folgen VASiSTAS TV zurück. Wir hatten tolle Gäste und spannende Themen: Was verraten mir die Tarot-Karten über meine Zukunft? Was essen Opernregisseure zu Weihnachten? Wächst Geld wirklich auf Bäumen? Werden in Zukunft Menschen auf dem Mond leben?

Das sind nur einige Fragen, denen wir mit unserem Format auf den Grund gegangen sind. Unsere Sendung war viel mehr als nur reine Unterhaltung . Wir gaben Menschen aus Dresden, die in der Kultur zuhause sind eine Stimme. Haben sie persönlich kennengelernt und dürfen erfahren, was sie antreibt, beschäftigt und warum sie das tun, was sie tun.

Jetzt haben wir aber beschlossen „Good Bye“ zu sagen und beenden unsere erste Staffel VASiSTAS TV mit einer großen und fulminanten Doppelfolge! Aber noch nicht genug! Wir sagen: IT’S OVER! Auch VASiSTAS verabschiedet sich nach fast einem Jahrzehnt aus der Kultur-Bubble Dresdens. Vorab schon einmal eine großes DANKE! an alle unsere Unterstützer:innen! Ohne euch wäre VASiSTAS niemals zu dem geworden, was es heute ist!

Unsere finale Episode wird interaktiv sein, das bedeutet, die Zuschauer:innen können an mehreren Stellen selbst entscheiden, wie die Folge weitergeht und was passieren soll. Ausserdem wollen wir mit euch allen ein kollektives, digitales Kunstwerk erschaffen und es in die unendlichen Weiten des Internets senden. Etwas zu gewinnen gibt es auch. Noch mehr erfahrt ihr in der Sendung!

Here we go! The last and final episode!

Alle unsere Folgen von Staffel eins findest du auf YouTube

Unsere Gäste der Sendung:

JOSEF PANDA

Josef Panda ist Künstler und Student an der HfBK Dresden. Seit 2019 ist er in der Fachklasse für Bildhauerrei bei Prof. Wilhelm Mundt. Josef arbeitet jedoch jeher medienübergreifend u.a. in Malerei, Installation oder performativen Formaten. Fragen nach der Identität und dem Mensch sein, als Individuum oder in Beziehung zu anderen, irgendwo zwischen Sinnlichem und Sinnlosem sind Kern seiner Arbeit.

Leoprint, Pferdchen und Arschdarstellungen sind Motive, die in Pandas aktuellen Bildwelten – auf der Suche nach dem richtigen Leben zwischen Fun und Verantwortung – immer wieder auftauchen.

2021 schließt sich Josef Panda mit Sophia Keßen zum Performanceduo „Doppelspitze“ zusammen. Seit Beginn diesen Jahres ist er Teil des kuratorischen Teams der Galerie Stephanie Kelly und engagiert sich im allgemeinen für die Dresdner Kunst und Kulturszene.

Foto von Apollonia Theresa Bitzan

LISA MARIA BAIER

Lisa Maria Baier wurde 1988 in Görlitz geboren. Ihr Studium absolvierte sie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) und der Universität der Bildenden Künste Budapest (MKE). Sie lebt und arbeitet in Dresden.

„In ihren Arbeiten gelingt es ihr auf besondere Art und Weise den Ambivalenzen, dem Unbehagen und den Zweifeln einer heute jungen Generation im Umgang mit dem kulturellen Erbe Ausdruck zu verleihen. Ihre Videoarbeiten und räumlichen Installationen zeigen den fortlaufenden Prozess einer Verhandlung über den Stellenwert von Motiven und Bildern, die einem persönlichem Archiv entstammen.“ (Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin Kunsthaus Dresden)

Lisas Arbeiten wurden unter anderem in der Bundeskunsthalle Bonn, in der Kunsthalle im Lipsiusbau und im Kunsthaus Dresden präsentiert.

Lisa beschäftigt sich mit Film, Dokumentation und Videopräsentation. Ihre Arbeiten stellen Verbindungen zwischen dokumentierter Performance und dem Medium Video dar, sowie dem Präsentationsmedium Projektion, Screen und Inszenierung, Installation.

Foto von Philine Schlick, Neustadtgeflüster

SARAH BONITZ

Sarah wurde in Dresden geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Von 2009 bis 2011 war sie Mitglied des Schauspielstudios am Staatsschauspiel Dresden.

Mit Beginn der Spielzeit 2011/2012 trat sie ihr erstes Festengagement am Staatstheater Augsburg an, mit der Spielzeit 2016/2017 wechselte sie an das Theater Vorpommern, 2017 und 2018 begründete sie zudem das Greifswalder Monodramenfestival mit. Seit 2019 ist sie freischaffend tätig und war seitdem regelmäßig auf dem THEATERKAHN – Dresdner Brettl, am Societaetstheater, am Staatsschauspiel Dresden und am Projekttheater Dresden zu sehen.
Außerdem arbeitet sie international als Sprecherin.

Foto von Kristin Hofmann

MARION KAHNEMANN

Marion Kahnemann lebt und arbeitet in Dresden, wo sie an der HfBK studierte und 1993 den Kunstförderpreis der Landeshauptstadt Dresden erhielt. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland teil, u.a. in Dresden, Berlin, Sofia, Erfurt, Suhl, Chemnitz, St.Petersburg, Wroclaw, Sofia, Herzliya, Kiew, Basel, Uppsala, Oakland/Kalifornien und in Madison/Wisconsin.

2000 – 2001 studierte Marion Kahnemann in Paideia, dem Europäischen Institut für Jüdische Studien in Stockholm. Dieses Jahr war sehr anregend für ihr weiteres künstlerisches Schaffen. Mehrere ihrer Arbeiten wurden im öffentlichen Raum aufgestellt. 1998 baute sie einen Brunnen im Elsa-Fenske-Seniorenheim in Dresden. Im Jahr 2000 schuf sie eine Wandinstallation in einer Behinderteneinrichtung in Herzliya/Israel und 2002 in Paideia in Stockholm. 2001 entwarf sie ein Denkmal für die Deportationen der Dresdner Juden am Neustädter Bahnhof in Dresden und 2007-2009 „Drei Denkorte“, die sich mit der systematischen schrittweisen Ausgrenzung der Juden ab den 30-iger Jahren des 20.Jhd. in Dresden auseinander setzen. www.mkahnemann.de

Foto von Susanne Ludwig

OREE

oree is alone, prickly, and singing a lullaby to itself. Born out of a first impulse, and standing as a last resort, it’s a space, feeling, solo lady, or band.  

Partially how you wanted it to be, partially a promise of something waiting to be revealed, silly-putty songs made in the kitchen or next to dumpsters, sleeping kids, and other wandering orees.

FLEXIBLE HEART (ProZecco)

Flexible Heart ist Mitgründerin des ProZecco Kollektivs, das FLINTA*-DJs miteinander verbindet. Bei ProZecco gibt es keine stilistischen Grenzen und jeder Sound ist dort willkommen.

Zu ihrer eigenen Richtung sagt Flexible Heart: „Acid-Faible? Stimmt, wenn man sich so meine ersten Sets durchhört, kommt da ein Acid-Track nach dem anderen! Raufige, kernige Acid-Lines und Techno haben mich nie losgelassen und gefallen mir noch immer. Mich aber auf ein oder zwei Genres festzulegen, würde nicht meiner Art und Vorstellung vom DJing entsprechen. Mein Sound hat sich mehr zu düstererem, rauerem und schnellerem Techno, EBM, Breakbeat und Doomcore verschoben. Mich interessieren vor allem Songs, die rhythmisch und dramaturgisch auch mal etwas ausgefallener sind, oder mir etwas erzählen durch ihre Melodien, Lyrics, Field Recordings oder Samples.“

Flexible Heart ist auch Resident bei der zweiwöchentlichen Veranstaltungsreihe MIDI / Mittwochsdisko in der Dresdner Groovestation.

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GEFÖRDERT DURCH DIE BEAUFTRAGTE DER
BUNDESREGIERUNG FÜR KULTUR UND MEDIEN IM PROGRAMM NEUSTART KULTUR MODUL D –
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